In Zeiten immer rasanter Entwicklungen von Rahmenbedingungen und immer engmaschigerer Wettbewerbsumfelder kommt der strategischen Kompetenz innerhalb des Unternehmens eine zunehmend wachsende Bedeutung zu.

Während sich strategische Leitlinien in der Vergangenheit häufig in der Formulierung mittel- und langfristiger Unternehmensziele in Form von zumeist mehr oder weniger statischer Unternehmensleitbilder wieder fanden, sind die hierbei bemühten Methoden überdauert und greifen zu kurz.

Strategieentwicklung ist vielmehr eine unternehmerische Daueraufgabe geworden, die die Unternehmensführung in die Lage versetzt, auf kurzfristige Veränderungen der Rahmenbedingungen und der Marktumfelder zu reagieren und diese in die Unternehmensentwicklung mit einzubeziehen. Die Welt dreht sich scheinbar schneller.

Viele kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere familiengeführte Unternehmen teils mit patriarchalischen Strukturen werden hiervon oft schlicht überrollt. Auch die Bereitschaft – wie in Konzernen längst gebräuchlich – sich externer Beratung zu bedienen, ist vielfach nicht hinreichend ausgeprägt.

Dies führt häufig dazu, dass Alarmsignale bagatellisiert werden. Die traditionell gute Stellung im Marktgefüge dient quasi als „Beruhigungspille“, die eine gewisse Trägheit in der Hinterfragung der eigenen Produkt- und Sortimentspolitik, der Geschäftsmodelle oder der Leistungsfähigkeit der bestehenden betrieblichen Prozesse und Strukturen mit sich bringt.

Symptome hierfür können sein:

  • Rückläufige Umsatzentwicklungen und sinkende Auftragseingänge, ohne dass hierfür offenkundige Gründe erkennbar wären
  • kontinuierlich sinkende Marktanteile
  • dynamische Entwicklung der Wettbewerbsumfelder mit wachsender Anzahl an Marktteilnehmern, häufig technologisch motiviert
  • latent negative Entwicklung von Lagerumschlagshäufigkeiten und zunehmende Probleme in der Logistik
  • latent negative Entwicklung betriebswirtschaftlicher Kennziffern
  • Verschlechterung des Betriebsklimas, sinkende Mitarbeitermotivation und damit einhergehend häufig ein zunehmend negatives öffentliches Image
  • Zunehmende Schwierigkeiten in der Unternehmensfinanzierung, höhere Risikoaufschläge oder gar Ablehnung zusätzlicher Finanzierungen durch Banken und Darlehensgeber

Werden diese Alarmsignale rechtzeitig erkannt, so können nachfolgende Eskalationsstufen unternehmerischer Krisen abgewendet werden. Die Provenio-Unternehmensberatung verfügt über versierte Strategieberater, die auf Basis sorgfältiger Analysen wesentlich zur Entwicklung geeigneter Strategien beitragen können. Dies umfasst auch die Entwicklung und Etablierung von Mechanismen zur laufenden Fortschreibung der Unternehmensstrategie als wichtigem Eckpfeiler für die nachfolgende Unternehmensentwicklung.