Stra | te | gie die;-, …ien (gr.-lat.(-fr.)>: genauer Plan des eigenen Vorgehens, der dazu dient, ein ökonomisches, politisches, psychologisches o.ä. Ziel zu erreichen, und in dem man diejenigen Faktoren, die in die eigene Aktion hineinspielen könnten, von vorn herein einzukalkulieren versucht.

 

Viele Unternehmen, gerade solche, die ihr Wachstum mit Hilfe guter Ideen und Produktinnovationen erst erklommen haben, haben in hierfür offene Märkte und Bedarfssituationen hineingewirtschaftet. In der Erschließung immer neuer und verzweigterer Vertriebs- und Absatzkanäle lagen folglich immer neue Wachstumspotenziale begründet, die scheinbar unendlich erschienen.

Die Notwendigkeit der begleitenden Entwicklung geeigneter Wachstums-, Produkt- und Vertriebsstrategien erscheint dann obsolet. Dies geht häufig zu Lasten weiterer Produktinnovationen, vernachlässigt die Endlichkeit von Bedarf und Nachfrage und vor allem die Tatsache, dass gute und erfolgreiche Ideen immer auch Nachahmer finden, die über kurz oder lang zu veritablem Wettbewerb heranwachsen.

Auch weitaus größere Unternehmen greifen Innovationen gern einmal auf und verdrängen kleinere, innovativere Unternehmen mit ihren breiteren Vertriebsstrukturen und ihrer größeren Marktpräsenz aus dem Markt.

Empfehlung

Intuition funktioniert solange, wie keine begrenzenden Faktoren wie gesättigte Märkte oder wachsender Wettbewerb entwicklungshemmend wirken. Intuition ist zwar ein guter Begleiter und oft ist es das „Bauchgefühl“, das unternehmerische Entscheidungen letztlich bestimmt.

Begleitende methodische Instrumente können jedoch dabei helfen, die nachhaltige Unternehmensentwicklung abzusichern. Die Provenio-Unternehmensberatung stellt Beraterteams unterschiedlicher Fachrichtungen, erstellt Markt- und Wettbewerbsanalysen und trägt auf diese Weise zu einem fundierten Risikomanagement bei.