Insolvenzen von Kunden – insbesondere großer Abnehmer – bringen leider sehr oft existenzbedrohende Forderungsausfälle mit sich, die nicht selten eine Kettenreaktion bei  Zulieferbetrieben in Gang setzen und weitere Insolvenzen nach sich ziehen.

Die Auswirkungen haben für die einzelnen betroffenen Betriebe dabei gleich mehrere Dimensionen. Nicht nur, dass Forderungen nicht beigebracht und liquidiert werden können, sondern auch, dass ein wesentlicher Abnehmer hinweg bricht, was in Bezug auf die Steuerung der eigenen Produktionskapazitäten oder den Absatz von Produkten kurzfristig nicht mehr kompensiert werden kann.

Empfehlung

Die Gefahr von Forderungsausfällen lässt sich nur schwerlich gänzlich bannen. Denn schließlich kann man häufig nicht hinter die Kulissen der Kundenunternehmen blicken und sich ein Bild über dessen realen wirtschaftlichen Zustand machen. Insbesondere für Unternehmen mit nur einem oder wenigen Hauptabnehmern stellen Forderungsausfälle ein eminentes Krisenrisiko dar.

Die Provenio Unternehmensberatung führt in diesem Bezug Analysen über Umsatz- und Ertragsstrukturen durch, die Aufschluss über die Gewichtung und das damit verbundene Risikopotenzial einzelner Kunden und Kundengruppen geben. In Verbindung mit einem effektiven Mahnwesen mit der Zuweisung von (Waren-) Kreditlimits lassen sich existenzbedrohende Risiken eingrenzen. Auch von der Möglichkeit, sich gegen Forderungsausfälle zu versichern, wird in der Praxis durch kleine und mittelständische Unternehmen zu wenig Gebrauch gemacht.

Zusätzlich können strategische Beratungen dahingehend durchgeführt werden, wie sich eine Risikostreuung etwa durch Produktdiversifizierungen oder die Akquisition von Neukunden erwirken lässt und welche Maßnahmen im betrieblichen Marketing hierfür erforderlich sind.